Vereinsmitteilungen

Stadtwerke Lohmar

Kurz nach dem Eintreffen in Rheine am 10. Juni heißt es: Aufstellen, Ansingen und alles geben. Ein halbes Jahr Vorbereitung für 15 Minuten Hochspannung. Abgang mit mulmigem Gefühl. Ob das gereicht hat für den 8. Meisterchortitel im Chorverband NRW? Nach einstündigem Warten die unbeschreibliche Erleichterung: Es hat gereicht! Der Jubel ist übergreifend, alles lacht, beglückwünscht sich, liegt sich in den Armen. Der Chor, seit 1981 ununterbrochen Meisterchor, darf die höchste Auszeichnung für Laienchöre im DCV für weitere fünf Jahre tragen. Die Singgemeinschaft ist damit einer der ganz wenigen Chöre mit einer so langen nachweisbaren Qualitätstradition.

Aber ein Meister fällt nicht vom Himmel, das weiß die Singgemeinschaft mit ihrem Leiter Musikdirektor Rolf Pohle nur zu gut. So wurden in vielen abendlichen Übungsstunden und einem Probenwochenende die vier anspruchsvollen Prüfungswerke einstudiert: das Pflichtchorwerk „Kyrie“ von Michael Praetorius (16. Jht), das polyphone Stück „O magnum mysterium“ von Tomás Luis de Victoria (16. Jht.), das strophische Volkslied „Abend wird es wieder“ in der Fassung von Hermannjosef Rübben und das moderne Werk „Ubi caritas“ von Ola Gjeilo, einem der führenden zeitgenössischen Chormusikkomponisten.    

Mit Erfahrung und Können, die sich in dieser Gruppe – die jüngste Sängerin ist 33 Jahre, die älteste 82 -  harmonisch vereinen, gelingt es, ein „ausgewogenes und berührendes Klangbild“, so eine Zuhörerin, entstehen zu lassen. Das hat die Jury überzeugt.

Für Chorleiter Rolf Pohle, der insgesamt zehn Chöre leitet, ist dies der 20 Meisterchortitel. Das klingt nach Routine, aber auch ihm ist neben Freude große Erleichterung anzumerken. „Live ist live“, bringt er seine Anspannung auf den Punkt und erläutert zudem, dass in den letzten 15 Jahren die Anforderungen an Laienchöre erheblich gestiegen sind.

Für Interessierte noch ein Tipp: Schon vor der offiziellen Meisterchorfeier im Herbst wird die Singgemeinschaft die Sakralstücke aus der Prüfung sowie zwei weitere Meisterchorstücke zur Gestaltung des Gottesdienstes in der Steyler Missionskirche am 1. Juli um 9.15 Uhr darbieten. (b.c.)

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