Vereinsmitteilungen

Stadtwerke Lohmar

Am letzten Wochenende war es so weit, das erste Rennwochenende des ADAC Digital Cups 2018/2019 wurde auf dem Autodromo enzo e Dino Ferrari in Imola ausgetragen.
Seit dieser Saison ist auch der MSC Wahlscheid als Neueinsteiger in der vom ADAC Mittelrhein organisierten virtuellen Rennserie dabei. Das Team um Teamchef Alexander Brauer, tritt in der Amateurserie an.
Gefahren werden 4 Rennen auf unterschiedlichen Strecken. Das Besondere ist, das alles nur virtuell an professionellen „Racing Simulatoren“ stattfindet. Diese Simulatoren stehen an 3 unterschiedlichen Standorten und werden mittels Computersimulation  zu einem gemeinsamen Rennen gemischt, was dann auch  live im Internet auf Youtube, sogar mit Kommentar übertragen wird.

An den Veranstaltungstagen werden immer zwei Sprintrennen über je 30 Minuten und ein Langstreckenrennen über 60 Minuten ausgetragen.

Die Startpositionen der Rennen werden zuvor in einem Zeittraining ausgehren.
Also alles so, wie es auch an einer echten Rennstrecke im Motorsport stattfindet.

Im ersten Sprintrennen musste sich direkt der 15 jährige Youngstar Linus Kusch gegen 17 andere Fahrer beweisen. Im Zeittraining musste er sich erstmal an den realistischen Simulator und die Gegebenheiten gewöhnen. Die perfekte Runde gelang ihm leider nicht, so dass er das Rennen vom 15. Startplatz aus aufnehmen musste. Beim Start behielt er jedoch die Nerven und konnte sich sogar bis auf den 8. Platz nach vorne fahren. Am Ende überquerte er die Ziellinie auf einem respektablen 11. Platz und verpasste so nur knapp die Punkteränge.
Im zweiten Sprintrennen nahm der Teamchef und amtierende Meister der Cup & Tourenwagentrophy in dem Simulator platz.
Im Zeittraining konnte er sich den 9. Startplatz sichern. Der Rennstart verlief dann aber alles andere als optimal. Vor der ersten Kurve kam es zum Massencrash in den auch der Casa Cura BMW Z4 GT3 vom MSC Wahlscheid verwickelt war und so ging es für Alexander vom letzten Platz zurück auf die Rennstrecke. Der erfahrene Rennfahrer blieb jedoch cool und kämpfte sich im weiteren Rennverlauf immer weiter nach vorne und wurde am Ende auf dem 10. Platz gewertet und konnte so den ersten Meisterschaftspunkt für den MSC Wahlscheid einfahren.

Foto 1: Blick ins Cockpit
Foto 2: Casa Cura BMW Z4 GT3
Foto 3: Die Mannschaft, v.l.n.r.: Benedikt Wiencke, Lukas Gemein, Alex Brauer, Linus Kusch



Anfang Dezember war es endlich soweit: Ein komplett neues Team vertrat zum ersten Mal den MSC Wahlscheid e.V. beim offiziellen Trainingstag des ADAC Simracing Cups 2018/19, ausgetragen vom ADAC Mittelrhein & Nordrhein.

Das SIM Racing steht für Simulator Racing und wird nicht auf einer echten Rennstrecke, sondern an einem professionellen Race Simulator durchgeführt. Der Deutsche Motorsport Bund, kurz DMSB hat diese Form des Motorsports dem auf einer normalen Rennstrecke mit realen Rennfahrzeugen ausgeführten Sport gleichgestellt.

Auch in dieser jungen und neuen Sportart ist der MSC Wahlscheid mit seinen schnellen Aktiven am Start. Im MSC fand sich ein Team junger Enthusiasten die sich der Herausforderung stellen wollen. Der ADAC Digitlcup besteht aus 1 Trainingslauf und 4 Rennläufen, die in unterschiedlichen regionalen Locations durchgeführt werden.
Anstatt echter Rennwagen erwartet die Teams Rennsimulatoren die aber einem echten Cockpit in nichts nachstehen.

Das junge Team mit den beiden Sportleitern des MSC , Walter Hornung und Stefan Kusch
Das junge Team mit den beiden Sportleitern des MSC , Walter Hornung und Stefan Kusch
Der Racer in voller Konzentration
Der Racer in voller Konzentration

An dem Testtag hatte das Team unter der Leitung von Alexander Brauer, welches in der Amateurklasse mit einem virtuellen BMW Z4 GT3 antrat, die Möglichkeit, den Grand Prix Kurs des Nürburgrings zu befahren. Der Fokus der jungen Mannschaft lag darauf insbesondere Erfahrungen auf dem ungewohnten Simulator Actoracer zu gewinnen, sowie der Übung verschiedener Abläufe wie Fahrerwechsel und Einstellung verschiedener Sitzpositionen zu trainieren.
Neben dem Teamchef Alexander, amtierender Meister der Cup und Tourenwagentrophy auf einem echten Renault Clio sind Benedikt Wiencke, Lukas Gemein und der Nachwuchspilot Linus Kusch über die virtuelle, lasergescannte Rennstrecke des Nürburgring Grandprix Kurs gerast.

Nach einer zweistündigen Trainingsphase hatte jedes Team die Möglichkeit, an zwei Einzel- und drei Teamrennen teilzunehmen. Im ersten Einzelrennen erreichte Alexander Brauer den zehnten Platz, bei insgesamt 18 gestarteten Teams.
Im zweiten Einzelrennen gelang dem Youngstar Linus Kusch ein beachtlicher achter Platz.
Beim ersten Teamrennen, gefahren von Lukas Gemein und Alexander Brauer, wurde im Qualifying die vereinsinterne Bestzeit durch Lukas Gemein mit 1:27,875 erreicht, was einem 6 Platz bei 18 Teams sicherte.

Benedikt Wiencke und Lukas Gemein konnten im nächsten Rennen mit dem 4. Platz die beste Platzierung unseres Vereins an diesem Tag erreichen. Im letzten Rennen des Tages wurde dann als Abschluss nochmal die achte Position von Benedikt Wiencke und Linus Kusch erreicht.

Somit verlief der erste Trainingstag in der jungen Sportart sehr erfolgreich. Die junge Mannschaft die das Simracing Team vom MSC Wahlscheid bildet freut sich schon auf die ersten Wertungsrennen, das für den 05.01.2019 angesetzt ist.

Für Informationen rund um das Thema Sim Racing oder um Fragen zum Motorsport oder einfach nur um interessante Benzingespräche zu führen, eignet sich der immer am ersten Donnerstag im Monat ab 20:00 Uhr im Restaurant „Aueler Hof“ in Wahlscheid stattfindende Clubabend sehr gut. Hier sind Gäste immer willkommen.

Informationen finden Sie auch unter www.msc-wahlscheid.de



Traditioneller Höhepunkt der Quertreiberfraktion vom MSC Wahlscheid ist die Rallye Köln-Ahrweiler am zweiten Novemberwochenende rund um den kleinen Winzerort Mayschoß und den Nürburgring.

Auch dieses Jahr gingen wieder 8 Teams vom MSC Wahlscheid an den Start.

Erstes Auto des MSC bei der ersten Wertungsprüfung, dem sogenannten Prolog, am Freitagabend war der MSC Vorsitzende Markus Schulz mit Beifahrerin Sabine Fritzensmeier.

Im Prolog wird dann die Startreihenfolge für den Rallyestart am Samstagmorgen ausgefahren. Hier konnte das Duo die eigenen Erwartungen nicht ganz erfüllen und startete am Samstagmorgen vom Gesamtplatz 18 bei mehr als 60 Fahrzeugen. Markus Schulz haderte mit einem defekten Auspuff an seinem Kadett, was nur mit einer Notreparatur mehr als dürftig behoben werden konnte. Trotz dieser Probleme fuhr er über den Samstag hinweg auf den 13 Wertungsprüfungen beständig gute Zeiten. Somit tankte sich Schulz / Fritzensmeier immer weiter nach vorne und belegten schlussendlich Platz 8 in der Gesamtwertung. Diese gute Leistung bescherte den beiden dann mit knapp vier Minuten Vorsprung den Sieg in der Klasse.

Bereits zum 25 mal und damit einer der wenigen Rekordteilnehmer bei der Rallye war Heinz Robert Jansen, der wieder mit Sohn Martin auf dem bewährten Opel Ascona B am Start war. Als Tabellenführer in der Youngtimer Rallye Trophy galt es hier, um sich den Titel in der Trophy zu sichern, schnell und konstant sicher zu fahren. Beim Prolog belegte das Team den 25. Platz und konnte somit am Samstag als 25. Fahrzeuge die Rampe in Mayschoß verlassen. Am Samstag fuhr man ohne schwerwiegende Probleme konstante Zeiten und landete am Ende auf Rang 17 im Gesamtklassement und dem dritten Platz in der Klasse.



Viele Träumen davon mit einem eigenem Rennauto über die wohl schwierigste Rennstrecke der Welt, die mehr als 20 km lange Nürburgring Nordschleife zu fahren. Gerade die Nordschleife ist auch die Hausstrecke des MSC Wahlscheid, der auf dieser schon viele Meister hervorgebracht hat.

Wenn aber nun Talent oder Budget dazu nicht reichen, man aber trotzdem dem Motorsportflair erlegen ist, so kann man hautnah am Motorsport als Sportwart der Streckensicherung teilnehmen.
Die Sportwarte werden bei Motorsportveranstaltungen, wie dem legendären 24h Rennen oder den Langstreckenrennen der VLN auf Ihren verantwortungsvollen Posten eingesetzt. Sie regeln mittels Flaggensignalen die Kommunikation mit den Piloten. Sportwarte der Streckensicherung leisten mit ihrer Arbeit an und auf den Rennstrecken einen entscheidenden Beitrag innerhalb der Streckensicherung, denn sie gewährleisten eine schnelle und effektive Kommunikation zwischen Rennleitung und Rennfahrer. Bei Unfällen sind diese Sportwarte meist die ersten Helfer am verunglückten Fahrer oder Fahrzeug.

Somit tragen sie eine große Verantwortung bei ihren Einsätzen. Dabei arbeiten sie immer im Team, das heißt, es sind immer mindestens zwei Sportwarte gemeinsam an einem Posten eingesetzt.

Nun stellt sich die Frage, wie wird man Sportwart der Streckensicherung?

Jeder Motorsportinteressierte, ob männlich oder weiblich, der grundsätzlich das 18. Lebensjahr vollendet hat und über eine physische und psychische Grundfitness verfügt, kann bei Motorsportveranstaltungen als ehrenamtlicher Sportwart der Streckensicherung eingesetzt werden. Damit bei dem verantwortungsvollen Job keiner ins kalte Wasser geschmissen wird, bietet der Motorsportverband NRW, bei dem auch der MSC Wahlscheid Mitglied ist, einen Lehrgang zur Erlangung der Sportwartelizenz an.

Wenn also jemand Interesse an solch einer Tätigkeit im Motorsportbereich hat, ist er beim MSC Wahlscheid genau richtig. Der MSC bringt viele eigene lizenzierte Sportwarte bei diversen Serien an den Start. Auch diese müssen regelmäßig Ihre Lizenz bei einer aktuellen Schulung verlängern.

Der nächste Lehrgang für Sportwarte findet in einem Grund und einem Aufbauseminar am 24.11. und 25.11.2018 in Overath statt. Mitglieder des MSC Wahlscheid erhalten hier bei der Teilnahme Vergünstigungen bei den Lizenzkosten.

Wenn Interesse an einer Tätigkeit als Sportwart oder generell Interesse an den Aufgaben eines Sportwartes besteht so können weiterführende Informationen unter www.MSC-Wahlscheid.de im Bereich „Vereins News“ oder mittels Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bezogen werden.



Nürburgring 20.10.2018 - Finn Unteroberdörster (20) und Janis Waldow (23) gewinnen beim neunten und letzten VLN Rennen 2018 ihren sechsten Klassensieg.

Nachdem Wegen starken Nebel das Qualifying um eine Stunde verschoben wurde, begann Janis Waldow mit der Zeitenjagd. Mit einer 9.41 stellte er das Auto vorläufig auf P1. Danach war der ADAC-Nordrhein Förderpilot Finn Unteroberdörster an der Reihe, auch er erwischte eine halbwegs Freie Runde und konnte die Rundenzeit noch auf 9.40 Minuten verbessern. Somit startete das schnelle Duo von Waldow Performance von Position eins der Klasse VT-2 in das 4h Rennen.

Das Ziel war auch wieder klar gesteckt, gewinnen um dadurch dann eine sehr gute Position in den anderen Meisterschaften der VLN zu erringen.

Den Start fuhr Janis Waldow, bereits in den ersten Kurven konnte er einige Konkurrenten überholen und baute den Vorsprung nach einer Runde schon auf 15 Sekunden aus. Bis zum Boxenstopp nach 8 Runden konnte Waldow dann den Vorsprung auf 45 Sekunden ausbauen. Nach dem gewohnt hervorragenden Boxenstopp von Waldow Performance ging es für Finn Unteroberdörster in das Rennen. Sofort fuhr er trotz vieler Gelphasen schnelle Zeiten und baute diesen immer weiter aus. Da die anderen Autos aus der Klasse kleinere Probleme hatten, konnte Unteroberdörster den Vorsprung auf ca. 6 Minuten vergrößern. Nach dem letzten Boxenstopp am Ende der 16. Runde übernahm wieder Janis Waldow den Renault Megane RS für die letzte Rennstunde. Nach 24 Runden fuhr er dann mit einer Runde Vorsprung auf die Klassenkonkurrenten über die Ziellinie.

Durch den 6. Klassensieg erreichten Finn Unteroberdörster und Janis Waldow auch einen hervorragenden zweiten Platz in der VLN Junior Wertung, den 3. Platz in der Produktions-Wagen Trophy sowie den 9. Gesamtrang in der VLN von über 160 Autos.

"Unglaublich, direkt im ersten Jahr für mich und dass Team sechs Klassensiege und die dadurch sehr guten Platzierungen zu erreichen ist fast unglaublich, Janis Waldow und ich sowie das gesamte Team haben das ganze Jahr super Arbeit geleistet. Die super Ergebnisse haben uns jetzt für die ganze Arbeit belohnt, wir können auf uns alle mächtig stolz sein. Wie immer einen großen Dank an meine Förderer und Sponsoren den ADAC-Nordrhein, KJH-Sicherheitsdienste und Global Seed Investors. Auch natürlich ein großes Dankeschön an mein Super Team von Waldow Performance, meine Freundin und meine Familie ohne die, dass alles nicht in diesem Umfang möglich gewesen wäre." So Finn Unteroberdörster

In den nächsten Wochen finden dann noch diverse Siegerehrungen für Finn Unteroberdörster und Janis Waldow statt, wo sie für ihre Leistungen geehrt werden. Außerdem beginnt jetzt schon die Planung für kommende Saison. Man darf gespannt sein wie es nächstes Jahr weiter geht.

(Text + Fotos: Finn Unteroberdörster, MSC Wahlscheid)



Beim finalen Lauf der Cup und Tourenwagen Trophy, kurz CTT genannt, auf dem Formel 1 Kurs in Hockenheim machte Alex Brauer mit seinem Renault Clio den Sack zu und sicherte sich den Meistertitel in der CTT 2018

Die CTT ist als Serie für Tourenwagen und GTs im nationalen Rennsport etabliert und bietet eine tolle Möglichkeit ehemalige Fahrzeuge aus diversen Cup`s und Serien, wie auch der World Touring Car Championship, an den Start zu bringen. Durch die Einteilung in verschiedenste Klassen und einem stabilen Reglement geht eine einmalige Bandbreite an Tourenwagen vom kleine VW Lupo über die Renault Clios und BMW MINI Meute an den Start.

Der erfolgreiche Pilot beim
Der erfolgreiche Pilot beim "Schluck aus der Pulle" (Foto: privat)

Alexander Brauer, der ehemalige Juniormeister der Rundstreckenchallenge Nürburgring, ging erneut mit seinem Renault Clio Cup in einer der teilnehmerstärksten Klassen an den Start.
Im ersten Qualifying fuhr er die zweitschnellste und im zweiten Qualifying die drittschnellste Zeit in der Renault Clio Klasse. Somit ging er am Rennsamstag von den Startplätzen zwei und drei in die zwei dreißigminütigen Rennen.

Im ersten Rennen heftete sich Alexander Brauer direkt an die Stoßstange des Führenden und versuchte diesen in einen Fahrfehler zu drängen. Es gelang ihm auch sich einige Male neben den erstplatzierten Clio zu setzen, aber dieser verteidigte seine Führung sehr geschickt, so dass sich der Pilot vom MSC Wahlscheid letztendlich mit dem zweiten Platz im ersten Rennen begnügen musste.

Im zweiten Rennen erwischte Alexander Brauer einen sehr guten Start und konnte sich von Platz drei direkt auf den zweiten Platz verbessern. In der dritten Rennrunde gelang es ihm dann auch den bis dato führenden Clio zu überholen und die Führung bis ins Ziel zu verteidigen.

Von den 10 Meisterschaftsläufen konnte Alexander Brauer 7x den 1. Platz und 3x den 2. Platz belegen. An vier Rennwochenenden teilte er sich den Rennwagen mit dem Routinier Jörg Chmiela, der aus beruflichen Gründen beim Saisonfinale leider nicht hinter dem Lenkrad des Renault Clios platznehmen konnte.

Mit dieser beeindruckenden Bilanz in der Saison 2018 sicherte sich Alexander Brauer den Meistertitel gegen über 50 Konkurrenten in der Cup und Tourenwagen Trophy 2018 und bescherte dem erfolgreichen Motorsportclub aus dem Aggertal einen weiteren Meister in seinen Reihen.

So einen Einstand im ersten Jahr in der Serie hätten wir uns beim Einstieg in 2018 nie träumen lassen, so ein sichtlich bewegter Alex Brauer nach dem Gewinn der Meisterschaft.



Nürburgring 6.10.2018- Finn (20) Unteroberdörster und Janis Waldow (23) gewinnen den 8. VLN Lauf und durch ihren fünften Klassensieg 2018 vorzeitig die Klassenmeisterschaft in der VT-2.

Wie immer ging es um 8:30 in das Qualifying. Den Anfang machte Finn Unteroberdörster, leider war die Strecke noch an mehreren Streckenabschnitten nass. Dies führte dazu, dass andere Teilnehmer in den ersten Minuten schon Unfälle bauten, die durch die nachfolgenden Code-60 Phasen gute Rundenzeiten nicht möglich machten. Danach sollte Janis Waldow sein Glück versuchen, doch auch er hatte wieder einmal Pech mit Gelbphasen, die die Chance auf die Poleposition zu Grunde machten.
Somit musste das Duo das Rennen von Startplatz drei starten. In der Zwischenzeit wurden beide Fahrer noch optimal physisch vom Team gestellten Physiotherapeuten Thomas Schnee auf das Rennen vorbereitet.
Das Ziel war klar, ohne unnötig viel Risiko nach vorne fahren und den Klassensieg einfahren.

Den Start fuhr Finn Unteroberdörster. Der 20- Jährige Förderpilot des ADAC-Nordrhein konnte bereits in Runde zwei die Führung übernehmen. In den folgenden Runden bis zum Boxenstopp leistete er sich mit zwei weiteren Klassenkonkurrenten spannende Zweikämpfe mit vielen Positionswechseln die bis zum Boxenstopp anhielten.
Nach acht Runden übergab er dann Janis Waldow den Renault Megane RS, Boxenstopp bereinigt auf P2 mit knappen Rückstand auf den Führenden.
In den folgenden acht Runden konnte Waldow dann die Führung durch schnelle Rundenzeiten und guter Taktik des Teams übernehmen und gab diese auch bis zum zweiten Boxenstopp nicht mehr ab.
Die letzten acht Runden fuhr dann erneut Finn Unteroberdörster. Der junge Lohmarer fuhr konstant schnelle Rundenzeiten und sollte den Vorsprung eigentlich nur noch verwalten, trotzdem baute er den Vorsprung, trotz defensiver Fahrweise weiter aus und fuhr das Auto nach 24 Runden mit drei Minuten Vorsprung auf Position eins über die Ziellinie.
Durch den 5. Klassensieg hat das junge Duo Finn Unteroberdörster und Janis Waldow von Waldow Performance auch schon vorzeitig die Klassenmeisterschaft in der VT-2 gewonnen.

"Unglaublich, wieder den Klassensieg nach teilweise harten Fights einzufahren und damit vorzeitig die Klassenmeisterschaft zu gewinnen ist einfach fantastisch. Das ganze Team hat wie immer super Arbeit geleistet und Janis Waldow ich sind wieder ein fehlerfreies Rennen gefahren.
Jetzt müssen wir noch das letzte Rennen gewinnen und dann sieht es auch in den anderen Meisterschaften sehr gut für uns aus. Wie immer einen großen Dank an meine Förderer und Sponsoren den ADAC-Nordrhein, KJH-Sicherheitsdienste, Global Seed Investors und natürlich an mein super Team von Waldow Performance" so Finn Unteroberdörster.

In zwei Wochen steht dann, dass neunte und letzte VLN Rennen auf dem Programm. Dafür wird sich wie immer das ganze Team, sowie Finn Unteroberdörster und Janis Waldow perfekt vorbereiten um wieder zu gewinnen.



In der ältesten Breitensportserie für Tourenwagen am Nürburgring, der Rundstreckenchallenge kurz RCN genannt, waren auch wieder Piloten unter der Flagge des MSC Wahlscheid erfolgreich aktiv.

Kevin Wolters, selbst erfolgreicher Tourenwagenpilot hatte diesmal die Seiten gewechselt und setzte als Teamchef mit seinem Team „Keevin Racing and Sports“ einen Porsche in der RCN ein, der vom Finnen Jim Rautiainen gesteuert wurde.

(Foto: Kevin Wolters)
(Foto: Kevin Wolters)

Für Jim war es erst der 2. Einsatz auf der berühmt berüchtigten Nordschleife in der Serie. Jim reiste am Freitag für die Veranstaltung von Finnland aus an den Nürburgring. Dass er ganz vorne mit fahren will, zeigte er schon beim vorherigen RCN Lauf.Doch bei seinem ersten Einsatz haderte Jim noch mit einer mit „Code 60“ abgesicherten Unfallstelle und dem Zeitmesssystem der RCN. Beim seinem 2. Einsatz unter der Bewerbung des MSC Wahlscheid machte er aber alles richtig und bescherte so sich und dem ganzen Team einen schier unfassbarer Erfolg.
Von Rennbeginn an duellierte er sich mit dem bislang ungeschlagenen Gesamtsieger der RCN Saison 2018 - Winfried Assmann. Die beiden lieferten sich High Speed Duelle auf der Döttingerhöhe und kämpften bis zum Schluss um den Sieg. Am Ende lagen die beiden Porsche-Piloten Punktgleich auf Platz 1 und 2 doch Jim hatte die schnellste Rennrunde und stand somit als Sieger fest.

Kevin Wolters nach dem Rennen: Für das gesamte Team war es ein unglaublich erfolgreiches Wochenende, das mit dem Sieg von Jim gekrönt wurde.

Wir freuen uns schon auf das nächste Rennwochenende in 4 Wochen. Dort werden wir bei dem Saison Highlight, dem RCN 3h Rennen wieder an den Start gehen.



Anzeige

Gerd Streichardt: Die Geschichte von Wahlscheid   Erwin Rußkowski: Uss dem Levve   Lohmarer Sagen und Geschichten   Naturerlebnisse in der Wahner Heide und Umgebung: Fotografiert von Georg Blum    Hans Heinz Eimermacher: Reber ermittelt ...: Kleinstadtkrimis   Der Lohmarer Erbenwald: Zur Geschichte des im Jahr 1144 erwähnten Forstes   Baudenkmäler der Stadt Lohmar: Erläuterungen, Besonderheiten

DWD Wetterwarnungen

Amtliche WARNUNG vor FROST
 
für Stadt Lohmar 
gültig von20.01 2019 12:00
gültig bis20.01 2019 15:00
 
Es tritt leichter Frost zwischen 0 °C und -4 °C auf.

Warnstufen:
          

Werbung


 

in-lohmar App

Ab sofort ist die in-lohmar App für Android-Smartphones im Google Play Store vorhanden

Wenn's Euch gefällt

in-lohmar.de auf facebook
in-lohmar.de auf Twitter

Willkommenskultur Lohmar

Freifunk Lohmar

unser Hoster

Wetter in Lohmar

Nächste Termine

Anzeige

amazon Anzeigen

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok