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Informationen des Rhein-Sieg-Kreises (Text + Fotos: Rhein-Sieg-Kreis)

Rhein-Sieg-Kreis (ar) – "Jetzt beginnt der Ernst des Lebens", liegt vielen Erwachsenen auf der Zunge, wenn der Wechsel vom Kindergarten in die Grundschule ansteht. "Geben Sie das bitte nicht so an die I-Dötzchen weiter", rät Volker Neuhaus, Leiter der Psychologischen Beratungsdienste des Rhein-Sieg-Kreises. "Wecken und erhalten Sie die Neugierde auf diesen neuen Lebensabschnitt für die Pänz!" Gemeinsam mit Alexander Elwert, Diplom-Psychologe des Schulpsychologischen Dienstes des Rhein-Sieg-Kreises hat er hilfreiche Tipps für die Eltern zum Schulanfang zusammengestellt.
 
Jetzt ist Zeit, den künftigen Schulweg zu üben, damit die Kinder später diesen auch ohne Mama und Papa bewältigen können. Genauso ist es ein schönes Gefühl, selbst die Schleife zu binden, das macht unabhängig! "Alles was stark und selbstbewusst macht, ist sinnvoll - Übungen zu Buchstaben und Zahlen sind hingegen nicht notwendig, dafür ist die Schule da", empfiehlt Alexander Elwert. "Bitte vertrauen Sie auch auf die Kompetenzen der Lehrerinnen und Lehrer, denn diese sind wichtige Bezugspersonen. Wenn es doch einmal Gesprächsbedarf gibt, klären sie dies am besten unmittelbar mit den Lehrkräften; sonst verunsichern Sie ihre Kinder."
 
Für Volker Neuhaus ist ein gutes Zeitmanagement wesentlich: "Der Start in den Tag ohne Zeitdruck ist für Kinder und Eltern viel entspannter – rechtzeitiges Aufstehen lohnt sich! Kleidung für den nächsten Tag rauslegen und Schulranzen packen: Das kann alles am Vorabend geschehen!"
 
Bei all der Neugierde machen sich die neuen Schulkinder natürlich auch ihre Gedanken, schließlich beginnt etwas Neues, noch Unbekanntes. Manche Kinder reagieren auf das Ungewisse und neue Situationen mit Bauchweh, Kopfschmerzen und Unwohlsein. "Ich bin bei Dir, ich unterstütze Dich!" sind hier die helfenden Signale.
Haben Sie Bedenken, weil ihr Kind noch keine anderen Kinder in der neuen Klasse oder Schule kennt? In den meisten Fällen sind diese unbegründet, denn Kinder schließen viel leichter und schneller neue Kontakte als Erwachsene. Unterstützen Sie – wenn möglich – neue Bekanntschaften und Verabredungen.
 
Unterstützung ja, aber nicht abnehmen heißt es hingegen bei den Hausaufgaben, denn die sind für die Schülerinnen und Schüler gedacht. Motivierend wirkt nicht nur bei den Hausaufgaben Lob. "Loben ist wichtig, sollte aber immer in einem realistischen Verhältnis zum Verhalten stehen. Werden Selbstverständlichkeiten gelobt, nehmen nicht nur wir Erwachsene es nicht mehr ernst", schließen die beiden Experten des Psychologischen Beratungsdienstes.
 
Schulpsychologischer Dienst des Rhein-Sieg-Kreises:
Das Team des Schulpsychologischen Dienstes kümmert sich um alle Fragen und Sorgen von der Grundschule bis zum Berufskolleg und ist Ansprechpartner für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer.



Rhein-Sieg-Kreis (db) – Wegen der anhaltenden Hitze im Rhein-Sieg-Kreis ruft das Kreisumweltamt dazu auf, kein Wasser mehr aus Flüssen, Bächen und Teichen zu entnehmen. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzen diese öffentlichen Quellen, um ihre Gärten zu gießen.

Nach dem so genannten Anliegergebrauch ist dies zwar möglich, allerdings nur, sofern für die Gewässer keine Beeinträchtigung entsteht. Dies ist durch die anhaltende Hitze und die dadurch verursachten geringen Pegelstände aber der Fall. Wenn den Gewässern dann noch mehr Wasser entnommen wird, geht dies zu Lasten der Qualität des verbliebenen Wassers. Das wiederum kann vor allem Jungfische in Gefahr bringen.

Das Umweltamt ist derzeit im Rhein-Sieg-Kreis unterwegs, um Wasserentnahmen zu verhindern. Im schlimmsten Fall können Bußgelder verhängt werden. Derzeit finden Kontrollen am Obach in Bad Honnef, am Hanfbach in Hennef und am Pützbach in Königswinter statt.

Langfristige Schutzmaßnahmen für die Fließgewässer im Rhein-Sieg-Kreis laufen seit Jahren: entlang der Ufer werden Bäume gepflanzt. Deren Schatten kann in heißen Sommern verhindern, dass die Wassertemperaturen zu stark ansteigen.

Aktuell ist der Pegel der Sieg beispielsweise stark gesunken, die Wassertemperatur dagegen deutlich angestiegen. Am Pegel Kaldauen führt die Sieg derzeit mittleres Niedrigwasser mit einer Wasserführung von 4.000 Litern pro Sekunde. Zum Vergleich: Bei einem Mittleren Wasserstand sind es rund 33.000 Liter pro Sekunde.
Einleitungen, zum Beispiel aus Kläranlagen oder der Straßenentwässerung, welche bei "normalen" Pegeln unproblematisch sind, können die Fließgewässer derzeit zusätzlich belasten. Dazu kommen Verschmutzungen durch diffuse Einträge aus der Landwirtschaft und auch natürliche Verschmutzung durch Vogelkot oder Tierkadaver.

Durch die anhaltende, starke Sonneneinstrahlung hat zudem auch in der Sieg das Algenwachstum zugenommen. Da Algen den Gewässern nachts Sauerstoff entziehen, wird die Wassergüte zusätzlich beeinträchtigt.
 
Aktuelle Informationen zur Gewässergüte der Bäche und Flüsse im Rhein-Sieg-Kreis  sind  online beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) abrufbar.



Rhein-Sieg-Kreis (db) – Dreimal mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer als im Vorjahr und fast 300.000 registrierte Kilometer, das ist das beeindruckende Ergebnis des diesjährigen STADTRADELNS im Rhein-Sieg-Kreis. Die Aktion des Klima-Bündnisses fand bei uns vom 01. Mai 2018 bis zum 21. Mai 2018 statt. Die Aktion stellt den Spaß am Radfahren in den Vordergrund, möchte aber auch auf die Belange der Radlerinnen und Radler aufmerksam machen.

Landrat Sebastian Schuster (vorne links) zusammen mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern des STADTRADELNS sowie deren Vertreterinnen und Vertreter
Landrat Sebastian Schuster (vorne links) zusammen mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern des STADTRADELNS sowie deren Vertreterinnen und Vertreter

"Sie haben durch Ihre Teilnahme beim STADTRADELN nicht nur Ihrer Gesundheit Gutes getan, sondern durch den Verzicht aufs Auto zusammen rund 42 Tonnen CO2 eingespart", sagte Landrat Sebastian Schuster bei der Preisverleihung. "Das ist ein vorbildlicher Einsatz für den Klimaschutz und ich freue mich über die rege Teilnahme aus den unterschiedlichsten Teilen unseres Kreises."

Besonders aktiv waren die Radler vom Team "Agger" aus Lohmar. Pro Person erreichten sie 932,5 Kilometer. Damit gewinnen sie die Wertung "Radaktivstes Team im Rhein-Sieg-Kreis". Zweiter wurde das Team "Die Tollen Radler" aus Bad Honnef mit einer Kilometerleistung von 703,5 pro Person, gefolgt von der CITO Vital Grp. aus Hennef mit 640,3 km.

Auch viele Schulen waren dieses Jahr dabei: Herausragend war das Anno-Gymnasium in Siegburg mit 443,3 geradelten Kilometern pro Teammitglied gefolgt von der Katholischen Grundschule in Troisdorf-Müllekoven mit 307,0 Kilometern und dem Kopernikus-Gymnasium Niederkassel mit 278,4 Kilometern.

Im Durchschnitt radelte jede Teilnehmerin beziehungsweise jeder Teilnehmer in den 3 Wochen rund 164 Kilometer. Besonders motivierte Radlerinnen und Radler durchbrachen sogar die 1.500 Kilometer-Grenze.

Für 2019 ist bereits eine Fortsetzung der Aktion STADTRADELN geplant.



Rhein-Sieg-Kreis (db) – Hepatitis E ist weiter verbreitet, als bis vor einiger Zeit angenommen. Darauf macht das Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises zum Welthepatitistag am 28. Juli 2018 aufmerksam. Hepatitis ist eine weltweit auftretende, entzündliche Lebererkrankung. Sie wird durch unterschiedliche Viren (A, B, C, D und E) hervorgerufen.  "Inzwischen gehen wir davon aus, dass etwa 17 Prozent der erwachsenen Bevölkerung eine Hepatitis E-Infektion durchgemacht haben", sagt der Leiter des Kreisgesundheitsamtes, Dr. Rainer Meilicke.
 
Im Jahr 2014 wurden dem Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises noch 11 Hepatitis E-Infektionen gemeldet. Im vergangenen Jahr waren es mit insgesamt 39 Fällen mehr als dreimal so viele.
 
Nahezu alle akuten Hepatitis E-Infektionen bleiben allerdings unbemerkt, weil keine Symptome auftreten. Die meisten Fälle heilen erfreulicherweise von alleine aus. "Schwerwiegende Komplikationen und chronische Verläufe können bei Schwangeren, bei immungeschwächten Menschen nach einer Organ- oder Stammzellentransplantation oder bei einer HIV-Infektion auftreten. Das gilt auch für Menschen mit einer bereits bestehenden chronischen Lebererkrankung", so Dr. Rainer Meilicke.
 
Während man früher davon ausgegangen ist, dass Hepatitis E eine Reisekrankheit ist, steht inzwischen fest, dass man sich auch in Deutschland mit dem Virus infizieren kann. Hauptinfektionsquelle ist dabei rohes Schweinefleisch. Experten schätzen, dass mehr als 10 Prozent aller Mettbrötchen Hepatitis E-Viren enthalten. Daher sollten Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder einer Leberzirrhose auf Schweinemett verzichten. Die Gefahr, sich bei einem mit Hepatitis E infizierten Menschen anzustecken, ist gering.
 
Bei Reisen in die Tropen und andere Regionen Asiens und Afrikas sollte unbedingt auf Hygiene geachtet werden. Besondere Vorsicht ist bei Trinkwasser geboten. Das Hepatitis E-Virus in den Tropen unterscheidet sich von dem in Deutschland und verursacht häufig schwerwiegendere Verläufe. Einen Impfstoff gegen das Virus gibt es bislang nur in China.
 
Am Welthepatitistag wird jährlich an die Infektionskrankheit erinnert. Bereits im Jahr 2015 hat die Weltgesundheitsorganisation sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 weltweit Hepatitis B einzudämmen und Hepatitis C zu eliminieren.
Infektionen mit Hepatitis B- oder Hepatitis C-Viren erfolgen meist durch Blut- oder sexuelle Übertragung. Erhöhte Ansteckungsgefahr besteht zum Beispiel bei gemeinsam genutztem Drogenbesteck. Auch verunreinigte Instrumente beim Tätowieren oder Piercen stellen ein Risiko dar.
 
Im Rhein-Sieg-Kreis wurden im Jahr 2017 20 Fälle von Hepatitis B und 28 Fälle von Hepatitis C bekannt.
 
Da Hepatitis zunächst oft keine Symptome verursacht, wird die Erkrankung häufig erst dann erkannt, wenn Ausbrüche (Hepatitis A-Virus) oder Langzeitfolgen mit Leberproblemen (Hepatitis B oder C) auftreten. Im Gegensatz zur Hepatitis A, die immer ausheilt, können die Hepatitis B und C auch einen chronischen Verlauf nehmen. Dann besteht die Gefahr von Spätfolgen wie Leberzirrhose oder Leberkrebs.
 
"Eine Ansteckung mit Hepatitis A oder E erfolgt in Deutschland meist durch eine Kontakt- oder Schmierinfektion. Deshalb ist regelmäßiges, gründliches Händewaschen mit Seife vor dem Zubereiten von Mahlzeiten oder vor dem Essen selber der beste Schutz", so der Leiter des Kreisgesundheitsamtes weiter. Die Übertragung ist auch durch sexuellen Kontakt möglich. Ein besonderes Risiko besteht bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr unter Männern.



Rhein-Sieg-Kreis (ar) –  Warum passiert das gerade mir? Wenn Autokennzeichen oder Fahrzeugpapiere im Urlaub gestohlen werden oder verloren gehen, ist es erstmal vorbei mit der Entspannung. Das Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises hat daher wichtige Informationen zusammengestellt, was in solchen Situationen zu tun ist:
 
Die gute Nachricht: Gestohlene oder verlorene Nummernschilder sind zu ersetzen. Jedoch wird dann ein neues Kennzeichenschild vergeben. Außerdem wird das verloren gegangene Kennzeichen im Fahrzeugregister gesperrt, um einen Missbrauch auszuschließen.
 
Bei Diebstahl des Kennzeichens und/oder des Fahrzeugs ist grundsätzlich - egal ob im Inland oder Ausland – umgehend eine Anzeige bei einer Polizeidienststelle notwendig. Fehlt nur ein Kennzeichenschild, ist das noch vorhandene der Fahrzeugzulassungsstelle vorzulegen.
 
Auch der Verlust der Fahrzeugdokumente ist sofort bei einer Polizeidienststelle zu melden. Denn diese muss bei der Zulassungsstelle, beispielsweise dem Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises, vorgelegt werden. Auch benötigt werden dann der Fahrzeugbrief (Zulassungsbescheinigung Teil II) und der Prüfbericht der Hauptuntersuchung.
 
"Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Straßenverkehrsamtes versuchen möglichst schnell und unkompliziert zu helfen. Eigentlich sollen die Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter die Angelegenheiten persönlich regeln. Aber gerade bei einem Urlaub im Ausland ist das nicht möglich. Wir raten in solchen Fällen eine vertrauenswürde Person zu bevollmächtigen und ihr die Verlustanzeige zukommen zu lassen", so Harald Pütz, Leiter des Straßenverkehrsamtes des Rhein-Sieg-Kreises.
        
Bei Fragen rund um die Zulassung können sich Bürgerinnen und Bürger an das Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises, - Der Landrat -, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg, Telefon 02241/13-3939, oder an die Nebenstelle, Kalkofenstraße 2, 53340 Meckenheim, Telefon 02225/94090 wenden. Informationen sind auch im Internet unter www.rhein-sieg-kreis.de - rechte Spalte Service des Straßenverkehrsamtes -  abrufbar.



Rhein-Sieg-Kreis (ar) – Sport an der frischen Luft macht doppelt Spaß – doch ab gewissen Temperaturen sollte man sein Training anpassen. Das Kreissportamt gibt Tipps, wie Sie auch bei sommerlichem Wetter ohne Bedenken die Laufschuhe schnüren können:
 
- Passen Sie Laufstrecke und Trainingstempo den gestiegenen Temperaturen an! Schon ab 20 Grad sollten Sie weniger und langsamer laufen. Orientieren Sie sich beim Training an Ihrer Herzfrequenz.

- Laufen Sie morgens oder abends. Dann sind nicht nur die Temperaturen, sondern auch UV- und Ozonbelastung geringer.

- Bevorzugen Sie schattige "Touren" – Waldwege sind für das Sommertraining ideal.

- Sorgen Sie für ausreichende Flüssigkeitszufuhr! Bedingt durch die hohen Temperaturen verliert der Körper viel Wasser, denn er muss deutlich mehr Schweiß absondern, um sich selbst abzukühlen. Auch viele Mineralstoffe gehen auf diese Weise verloren. Ihr Sportgetränk – ideal sind Mineralwasser, Saftschorlen oder ungesüßte Tees – sollte daher reich an Natrium und Magnesium sein.

- Tragen Sie Funktionsbekleidung – die ist leicht und luftig, trocknet schnell und transportiert den Schweiß optimal vom Körper weg.
 
Bei jedem Wetter sollten Läuferinnen und Läufer auf qualitativ hochwertiges Schuhwerk achten, denn sie sind beim Laufen das wichtigste Zubehör.
 
Nähere Informationen erhalten Sie beim Sportamt des Rhein-Sieg-Kreises unter der Rufnummer 02241/13-2784 oder beim KreisSportBund Rhein-Sieg e.V. unter der Telefonnummer 02241/69060.



hein-Sieg-Kreis (ar) – Von Donnerstag, 12. Juli 2018, bis Samstag, 14. Juli 2018, werden im Rhein-Sieg-Kreis an vier „Blitzer“-Standorten die Fahrbahndecken erneuert. Die Arbeiten finden  im Bereich folgender Geschwindigkeitsmessanlagen statt:

- in Neunkirchen, Ortsteil Ingersau (B 478)
- in Lohmar, Ortsteil Breidtersteegsmühle (B 507)
- in Lohmar, Ortsteil Donrath, Höhe Fuchsfarm (B 507)
- in Siegburg, Ortsteil Stallberg (B 56/Zeithstraße)

Die Arbeiten starten jeweils nach dem Berufsverkehr ab 9 Uhr. Da die Fahrbahn für die Sanierung halbseitig gesperrt wird, regeln Baustellenampeln auf der B 507 und B 478 den Verkehr. Auf der B 56 führt der Linksabbiegestreifen an der Baustelle vorbei.

Das Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises bittet für die Beeinträchtigungen um Verständnis.



Rhein-Sieg-Kreis (ar) – Wer sich für die im Herbst anstehende Fischerprüfung im Rhein-Sieg-Kreis anmelden möchte, kann dies noch bis zum 8. Oktober 2018 machen. Ernst wird es für die angehenden Petri-Jüngerinnen und -Jünger ab Montag, 5. November 2018. An mehreren Tagen findet dann wieder die Fischerprüfung im Kreisfeuerwehrhaus, Neuenhof 1c, in Siegburg statt. Prüfungsbeginn ist jeweils um 9:00 Uhr beziehungsweise um 14:00 Uhr.
 
Die Prüfung selbst findet an einem Tag statt und besteht aus einem theoretischen Teil mit schriftlichen Fragen und einem praktischen Teil.  Im praktischen Teil geht es dann unter anderem um den waidgerechten Zusammenbau eines Angelgeräts.
 
Personen unter 13 Jahren und Menschen, die unter Betreuung stehen, können nicht zur Prüfung zugelassen werden.
 
Die Anträge auf Zulassung zur Fischerprüfung können bis spätestens Montag, 8. Oktober 2018, über die Leiterinnen und Leiter der Vorbereitungskurse oder direkt bei der Unteren Fischereibehörde des Rhein-Sieg-Kreises, eingereicht werden. Entweder per Post an den Rhein-Sieg-Kreis, Der Landrat, Untere Fischereibehörde, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg oder per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Verwaltungsgebühr zur Fischerprüfung beträgt 50,00 Euro.
 
Bei bestandener Prüfung händigt die Untere Fischereibehörde ein Fischerprüfungszeugnis aus. Mit diesem können die frischgebackenen Fischerinnen und Fischer dann zu den jeweiligen Bürgerämtern  beziehungsweise Ordnungsämtern gehen und sich den Fischereischein ausstellen lassen.



Rhein-Sieg-Kreis (ar) – Das Sportabzeichen abzulegen ist in! Das erste Sportabzeichen macht man meistens im Laufe seiner Schulzeit. "Freiwillige" Teilnehmerinnen und Teilnehmer gibt es jedoch viel häufiger: Im vergangenen Jahr machten insgesamt 8.309 Menschen im Rhein-Sieg-Kreis mit und bewiesen Ausdauer, Schnelligkeit, Kraft sowie Koordination.
 
"Das Sportabzeichen ist seit Jahren beliebt bei Jung und Alt. Ganze Familien und Freundeskreise treffen sich, um sich gemeinsam vorzubereiten", erklärt Rainer Land, Leiter des Sportamtes des Rhein-Sieg-Kreises. Die Entwicklung  ist mehr als erfreulich. Die Leistungen, die man erbringen muss, sind gestaffelt nach Geschlecht, Alter sowie Bronze-, Silber- und Goldstatus. Auch hat man in den Hauptkategorien die Auswahl zwischen verschieden Sportarten: Wussten Sie, dass auch Nordic Walking und Radfahren möglich sind? Im Bereich Kraft zählt zum Beispiel auch das Schleudern eines 2kg schweren Medizinballes. So kann Jede und Jeder entsprechend seiner Stärken und Vorlieben trainieren.
 
"Wer das Sportabzeichen ablegt, beweist gleichzeitig seine persönliche Fitness.
Machen Sie mit – auch Sie schaffen das", so der Sportamtsleiter. Eine Übersicht über die Anforderungen und Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner findet sich unter: https://www.ksb-rhein-sieg.de/themen/sportabzeichen/.          
 
KreisSportBund Rhein-Sieg e.V.          
Der KreisSportBund Rhein-Sieg ist der Dachverband der Sportvereine im Rhein-Sieg-Kreis. Für die ca. 150.000 Mitglieder in ca. 560 Sportvereinen bietet der KreisSportBund sportartenunabhängige Beratung und Betreuung der Vereine, Förderung des Breiten- und Gesundheitssports sowie die Aus- und Fortbildung von Übungsleiter/innen für den Breitensport. Der KreisSportBund Rhein-Sieg ist einer von 54 Stadt- bzw. Kreissportbünden in Nordrhein-Westfalen, die dem LandesSportBund NRW unterstellt sind. Weitere Informationen finden sich auf  www.ksb-rhein-sieg.de.



Rhein-Sieg-Kreis (db) – Im Sommer sieht man sie häufig in Auslagen von Bäckereien – und viele Menschen fühlen sich auch beim gemütlichen Grillabend von ihnen gestört: Wespen. Das Amt für Umwelt- und Naturschutz des Rhein-Sieg-Kreises möchte mit einige Mythen um die unbeliebten Insekten aufräumen.

"Unter den rund 650 verschiedenen Wespenarten in Deutschland sind lediglich 12, die Staaten bilden. Alle anderen Wespenarten leben als Einzeltiere. Sie und alle Wespen, die ihre Nester im Hellen bauen, sind harmlos", sagt der Leiter des Amtes für Umwelt- und Naturschutz, Rainer Kötterheinrich. Die schwarz-gelben Insekten ernähren von Zucker in Form von Nektar oder reifem Obst und Aas. Daher fühlen sie sich von den Kuchentafeln oder Grillbüffets der Menschen auch magisch angezogen. "Für ihre Larven jagen Wespen vor allem Fliegen und Mücken. Ein großes Wespenvolk fängt so viele Insekten, wie 15 bis 20 Meisenpärchen zur selben Zeit. Die fliegenden Räuber sind also sehr nützlich!"

Foto: Skeeze / CC0 1.0 CC0 1.0 Universell
Foto: Skeeze / CC0 1.0 CC0 1.0 Universell

Da der Stich einer Wespe nicht nur schmerzhaft ist, sondern bei manchen Menschen auch teilweise starke allergische Reaktionen hervorruft, reagieren manche falsch, wenn sich ihnen eine Wespe nähert. "Sinnvoll ist es, möglichst ruhig zu bleiben und keine hektischen Bewegungen zu machen", so Rainer Kötterheinrich weiter. "Eine Sprühflasche mit Wasser kann Abhilfe schaffen, da die Tiere nicht angesprüht werden wollen und sich dann entfernen." Vanilleöl und Rauch beruhigen die Tiere, auch wenn sie bei Gewitterlagen mitunter aggressiver sind, als sonst.

Besonders panisch reagieren manche Menschen dann, wenn sich ein Wespenvolk im oder am Haus niedergelassen hat. Manche Wespen bauen ihre Nester im Hellen und nisten zum Beispiel an Hauswänden, in Carports oder an Hecken. Diese Arten sind harmlos. "Dunkelnister" bevorzugen unbewohnte Mäuselöcher, Rolladenkästen oder dunkle Dachböden und können durchaus lästig werden. "Fast alle Wespenarten fallen unter den allgemeinen Schutz", so der Leiter des Amtes für Umwelt- und Naturschutz. "Das bedeutet, dass ihre Nester nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes beeinträchtigt oder gar zerstört werden dürfen. Das Umwelttelefon des Rhein-Sieg-Kreises hilft bei Fragen zu Wespennestern gerne weiter (02241 / 13-2200).
Wespenvölker und ihre Nester sind einjährig. Das bedeutet, ein einmal bewohntes Nest wird nach dem Winter nicht wieder bezogen.

Besondere Sorgfalt ist im Fall von Hornissen geboten. Da die Tiere nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt sind, dürfen ihre Nester nicht einfach zerstört werden. In diesem Fall muss das Amt für Umwelt- und Naturschutz des Rhein-Sieg-Kreises eingeschaltet werden. Der Mythos des extrem gefährlichen Hornissenstiches ist übrigens Quatsch: "Bei einem Stich setzt eine Hornisse lediglich 0,1 mg Gift frei – bei einer Biene ist es das Zehnfache", so Rainer Kötterheinrich.



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