Vereinsmitteilungen

Informationen des Lohmarer Verein für Bildung und Kultur e.V. (Text + Fotos: LoBiKu)

Lohmar – Unser letztes Vereinstreffen in diesem Jahr, so der Vorsitzende des Lohmarer Vereins für Bildung und Kultur( kurz LoBiKu genannt) Erhard Heise  greift ein hochaktuelles  und zugleich brisantes Thema auf und  verspricht außerordentlich spannend zu werden. Luftwaffenoberst  a.D. Jörg H. Trauboth aus Birk wird unter Titel
„ Der neue Terror“ die Zuhörer mitnehmen in eine für uns fremde Welt der Aggressionen, Entführungen, Erpressungen  und kriegerischen Auseinandersetzungen im nahen  und mittleren Osten.  Eingebettet in seinen Vortrag ist ein Kurzfilm über den Islamischen Staat (IS).

Jörg Trauboth war nach seiner Bundeswehrzeit als Krisenmanager  bei einem englischen Unternehmen tätig. Ziel des Unternehmens war die Bewältigung von Erpressungs-und Entführungslagen. Danach war er zehn Jahre selbstständig in der Branche tätig und hat  bei mehr als 300 Entführungen Menschen gerettet.

Hintergrund seines Vortrages ist sein in diesem Sommer erschienener Roman „Drei Brüder“, herausgegeben vom Verlag ratio-books in Lohmar. Im Zentrum des Geschehens stehen  hier drei Angehörige des deutschen Kommandos Spezialkräfte. Und es geht um die Bedrohung durch den IS.

Das LoBiKu-Vereinstreffen findet, am Donnerstag, den 19. November 2015 um 19.00 Uhr im Hotel Restaurant Zur alten Fähre, Brückenstraße 18 in Lohmar statt.

Gäste sind herzlich willkommen.



Lohmar – „ Super geil – war die Reise in den Schwarzwald“, so Maria Pezir, Mitglied bei LoBiKu . Bei jeder Mahlzeit hieß unser Trinkspruch „Auf ein schönes Leben.“ Der Lohmarer Verein für Bildung und Kultur organisierte auch dieses Jahr wieder die schon inzwischen traditionelle mehrtägige Kultur- und Bildungsreise für seine Mitglieder. Diesmal ging es im Juni 2015 in den Hochschwarzwald nach Stühlingen. Mehr als 45 Mitglieder aus Lohmar nahmen an der Reise teil.

Im Traktormuseum fand sich auch eine „elektrische Oma“

Der Chef des Hotel-Restaurants Rebstock in Stühlingen sammelt seit mehr als 40 Jahren Lans-Traktoren, landwirtschaftliche Geräte und historischen Hausrat und stellt die Exponate in einem Nebengebäude des Hotels aus. Dieses kleine Museum war für die mitgereisten Traktorfans ein besonderer Genuss. Denn nicht überall finden sich derartig guterhaltene Lans-Traktoren. Aber nicht nur diese Fahrzeuge begeisterten die Reiseteilnehmer. Besonders die „elektrische Oma“ hatte es vielen LoBiKulern angetan. Sie, die Oma, hatte zwar große Ähnlichkeit mit einem Toaster, war aber ein elektrisch betriebenes Schaukelgerät für einen Kinderwagen.

LoBiKu -Reisegruppe im Höllental/Schwarzwald
LoBiKu -Reisegruppe im Höllental/Schwarzwald

Besuch in Freiburg

Zunächst stand der Besuch Freiburgs mit seinem historischen Münster auf dem Programm, dass nach einem Stadtrundgang besucht wurde. Auf dem Münsterplatz entspann sich dann mit anderen Besuchern eine rege Diskussion darüber, wann spricht man von einem Dom und wann von einem Münster. Vor Ort konnte diese Frage nicht abschließend geklärt werden.
Nachträglich gegooglet ergab sich: Beide Bezeichnungen, Dom und Münster, haben ihren Ursprung im Lateinischen. Dom bezeichnet Bischofskirchen, abgeleitet von „domus ecclesiae“ („Haus der Kirche“). Sie werden auch Kathedrale genannt, weil dort der Bischofsthron (Cathedra) steht. Münster leitet sich von „monasterium“ („Kloster“) ab und bezeichnet ursprünglich eine Kirche, die nicht Pfarrkirche, sondern Teil eines Klosters oder Stifts war. Ab dem 13. Jahrhundert setzt sich Münster in Deutschland als allgemeine Bezeichnung für „Großkirche“ durch. Aber auch Siedlungen, die um eine Abtei oder ein Domstift herum entstehen, tragen den Namen Münster. Quelle: Glauben und Wissen, www.liobirus.de

Kellerbesichtigung bei Geldermann

Seit 1836 produziert die Kellerei Geldermann in Breisach/Kaiserstuhl in einem Verfahren mit Flaschengärung einen hochwertigen Sekt. Die Herstellung ist angelehnt an der Champagneproduktion. Nach einem mehrjährigen Lager-und Reifeprozess von etwa 5 bis 7 Jahren kann der Geldermann Sekt erst verkostet werden. All dies erfuhr die Lohmarer Reisegruppe bei der Kellerbesichtigung bei Geldermann. Natürlich wurde auch das ein oder andere Fläschchen probiert. Beschwingt und bei guter Stimmung ging es dann wieder zurück nach Stühlingen in den Hochschwarzwald.



Lohmar – Breiten Raum wird beim nächsten Vereinstreffen des Lohmarer Vereins für Bildung und Kultur – kurz: Lobiku – die Reise zur Insel Mainau/Bodensee und in den Südschwarzwald einnehmen. Dazu werden der zweite Vorsitzende Rainer Seegert und Vorstandsmitglied Alexander Stapel in einem interessanten Bildervortrag über die Reiseerfahrungen berichten. Natürlich werden in der anschließenden Diskussion und Aussprache schon wieder neue Reisepläne geschmiedet.

Auch interessierte Gäste (die nicht Vereinsmitgliedersind) sind herzlich zum Vereinstreffen eingeladen. Nehmen Sie einfach teil und beteiligen sich an dem Pläne schmieden. Das macht einfach Spaß.

Und noch eins: Lobiku hat mit den Stadtwerken Lohmar einen Kooperationsvertrag geschlossen, der jedem Lobiku-Mitglied einen wirtschaftlichen Vorteil verschafft. Bei Abschluss eines Versorgungsvertrages (Strom oder Gas oder beides) wird ein Jahresbeitrag erstattet.

Das Lobiku-Vereinstreffen findet diesmal, am Donnerstag, den 25. Juni 2015 um 19.00 Uhr im Hotel Restaurant Zur alten Fähre, Brückenstraße 18 in Lohmar statt.



Lohmar – Der Lohmarer Verein für Bildung und Kultur – kurz: Lobiku – bietet Vereinsgästen eine kulturell interessante und zugleich unterhaltsame Mit-Reise-Gelegenheit vom 14.6. bis 17.6.2015  in den südlichen Schwarzwald und die angrenzende Schweiz. Die Reise geht zunächst nach Stühlingen/südlicher Schwarzwald.  Danach wird Freiburg und anschließend die Sektkellerei Geldermann besucht. Am dritten Tag geht es zum Höhepunkt der Reise zur Insel Mainau im Bodensee und zum Rheinfall bei Schaffhausen/Schweiz.

Der Reisepreis beträgt im Doppelzimmer 310 Euro inkl. Busfahrt und Halbpension. Einzelzimmerzuschlag 30 Euro.

Interessenten melden sich bitte bei unserem Vorstandsmitglied Alexander Stapel, Grünenborn 41, 53797 Lohmar, Tel. 02206/5595 oder gehen sie auf die Internetseite von LoBiKu: www.lobiku.de . Hier finden Sie auch die Anmeldeformulare.



Erhard Heise neuer Vereinsvorsitzender – Josef Lux legt Amt aus Altersgründen nieder

(Lohmar) – Bei der gestrigen Jahreshauptversammlung des Lohmarer Vereins für Bildung und Kultur – kurz: LoBiKu e.V. – wurde in den Lohmarer Höfen der Lohmarer Erhard Heise einstimmig zum neuen Vereinsvorsitzenden gewählt, nach dem Josef Lux sein Amt aus Altersgründen niedergelegt hatte. Zum zweiten Vorsitzenden wählte die Mitgliederversammlung – ebenfalls einstimmig - den Neuhonrather Rainer Seegert. Weitere personelle Änderungen gab es im erweiterten Vorstand nicht.

2.Reihe, zweiter von rechts: Erhard Heise, Neuer Vereinsvorsitzender
2.Reihe, dritter von links: Rainer Seegert, zweiter Vorsitzender
1. Reihe, zweiter von rechts: Josef Lux, Ehrenvorsitzender (Foto: mlinski)
2.Reihe, zweiter von rechts: Erhard Heise, Neuer Vereinsvorsitzender
2.Reihe, dritter von links: Rainer Seegert, zweiter Vorsitzender
1. Reihe, zweiter von rechts: Josef Lux, Ehrenvorsitzender (Foto: mlinski)

„Die Fortsetzung der langjährigen guten Vereinsarbeit, das Gewinnen vor allem jüngerer Vereinsmitglieder und das Schaffen neuer Kultur- und Reiseangebote, so der neue Vorsitzende, wird die Hauptarbeit des neuen Vorstandsteams sein.“ In einer sehr emotionalen Laudatio würdigte Erhard Heise den zurückgetretenen Josef Lux. Er verlieh ihm im Namen des Vereins den Titel „ Ehrenvorsitzender“. Sehr bewegt nahm Josef Lux die Auszeichnung entgegen. Heise: „Lux habe mit Geduld und Einfühlungsvermögen den Verein zu dem geführt was er heute für mehr als 150 Lohmarer Bürger und Vereinsmitglieder ist. Eine nicht mehr wegzudenkende kulturelle Einrichtung in Lohmar.“

Mit der Solistin Rita Jany aus Troisdorf präsentierte im zweiten Teil der Versammlung der Verein seinen Mitgliedern eine Hommage an Willi Ostermann in kölscher Mundart. Mit Gitarre und Gesang lies Rita Jany das Leben von Willi Ostermann kurzweilig an den Zuhörern vorüber ziehen. Als Jany zum Schluss das Lied „Ich mööch zo Foß no Kölle gon.“ intonierte, hielt es keinen mehr auf den Plätzen, alles sang und schunkelte mit.

• Lux war Ideengeber

Lux war Ideengeber und einer der Gründungsväter des Vereins. Das Fehlen eines Vereins in Lohmar, der sich allgemein um Kultur und Bildung kümmert, war ihm immer ein Anliegen. Im November 2006 gründeten auf seine Initiative hin 13 Lohmarer Bürger LoBiKu, darunter auch der heutige Bürgermeister Horst Krybus. Zuletzt hatte sich Josef Lux noch energisch für die Anerkennung der Gemeinnützigkeit des Vereins eingesetzt. Was ihm auch gelungen ist. Seit dem 1.Januar 2015 ist LoBiKu gemeinnützig.

• Reise- und Kulturangebote von LoBiKu

Informationsveranstaltungen, Tages – und Mehrtagesreisen und Theaterbesuche werden den Mitgliedern angeboten, zu kostendeckenden Preisen. Ob Theaterbesuche in der Umgebung, Besuche des Europaparlaments, des Bundes- oder des Landtages, Weihnachtsmärkte, Radioteleskop in Effelsberg usw., alles wird selbst organisiert und den Mitgliedern angeboten.



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