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Mitteilungen der Kreispolizeibehörde Rhen-Sieg-Kreis (Texte + Fotos: Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis)

Lohmar - Unbekannte entwendeten in der Nacht von Mittwoch (13.12.2017) auf Donnerstag (14.12.2017) einen Zeppelin Radlader von einer Baustelle an der Wahlscheider Straße in Lohmar-Wahlscheid.
Aufgrund der vorgefundenen Spuren ist zu vermuten, dass die Baumaschine aufgebrochen, kurzgeschlossen und anschließend von der Baustelle gefahren wurde. Mit Hilfe der montierten Staplergabel hatten die Täter offensichtlich versucht, die demontierte Schaufel anzuheben und mitzunehmen. Dies gelang ihnen jedoch nicht. Der braune Radlader mit der Typenbezeichnung ZL4B hat einen Wert von circa 5000,- Euro.
Hinweise zur Tat oder zum Verbleib der Baumaschine an die Polizei in Siegburg unter der Rufnummer 02241 541-3121. (Bi)


Siegburg - Die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis reagiert mit mehreren Aktionstagen entschlossen auf den dramatischen Anstieg der aktuellen Einbruchszahlen! In den letzten zwei Wochen wurde im Zuständigkeitsbereich insgesamt fast 100-mal eingebrochen (Vergleichszeitraum 2016 knapp 30 Taten). Am stärksten belastet sind aktuell die Kommunen Sankt Augustin, Hennef und Troisdorf.

Die Bürgerinnen und Bürger im Rhein-Sieg-Kreis müssen in den nächsten Tagen mit verstärkter Polizeipräsenz und Kontrollen rechnen.

Zusätzlich schaltet die Polizei am 19. und 20.12.2017 in der Zeit zwischen 10.00 und 18.00 Uhr eine "Einbruchshotline". Bürgerinnen und Bürger können am Telefon unkompliziert ihre Fragen rund um das Thema Einbruchsschutz stellen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kriminalpolizei stehen Rede und Antwort und geben Tipps, wie Sie ihr Heim vor Einbrechern schützen können. Sie erreichen die Experten an den beiden Tagen unter der Telefonnummer: 02241 541-3456.

Für eine persönliche Beratung vor Ort steht das Beratungsmobil des Kriminalkommissariats Kriminalprävention am 19.12.2017 in der Zeit zwischen 10.30 und 13.00 Uhr vor dem toom-Baumarkt am Heuserweg in Troisdorf. Dort können Sie sich an anschaulichen Ausstellungsstücken Infos zum technischen Einbruchsschutz holen. Um 19.00 Uhr findet im Dienstgebäude Siegburg, Frankfurter Straße 12-18 ein Beratungsabend zum Thema Einbruchsschutz statt.

Eine Anmeldung ist wegen der begrenzten Teilnehmerzahl notwendig. Anmeldung per Telefon unter 02241 541-4777 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Individuelle Beratungsangebote können unter den gleichen Kontaktdaten vereinbart werden. Schieben Sie gemeinsam mit der Polizei Rhein-Sieg Einbrechern den Riegel vor!



Lohmar - Am 08.12.2017 gegen 18:30 Uhr hörte die 89-jährige Bewohnerin eines Zweifamilienhauses in der Lohmarer Aggerstraße merkwürdige Geräusche aus der Küche. Sie zog den Vorhang des Küchenfensters zur Seite und sah einen unbekannten Mann, der am Fensterflügel hebelte. Ein zweiter Mann kam hinzu. Beide rannten über die Wiese und sprangen über den Grundstückszaun, ehe die Seniorin sie aus den Augen verlor.

Beide Täter werden als 20 bis 25 Jahre alt und 170 cm groß beschrieben. Sie waren dunkel gekleidet.

Die zum Tatort entsandten Polizisten stellten fest, dass an dem Fenster mehrere Hebelversuche unternommen worden waren. Auch an einer Terrassentür wurden frische Spuren eines Einbruchversuchs gefunden. Die Täter waren an beiden Stellen gescheitert, weil Türen und Fenster nach einem früheren Einbruch besonders gesichert worden waren.

Die Polizei rät: Schützen auch Sie sich vor Einbrechern. Dazu berät die Polizei kostenlos. Terminvereinbarung unter Tel.: 02241 541-4777 oder im Netz unter www.url.nrw/KPO. Wertvolle Tipps auch im Internet unter www.riegelvor.nrw.de. (Ri)



Gestern Abend (06.12.2017) kontrollierten Siegburger Polizisten auf der Lohmarer Hauptstraße den Fahrer einen Kleintransporters. Die Beamten stellten fest, dass der 30-jährige Lohmarer deutliche Anzeichen für Drogenkonsum zeigte. Als sie einen Drogenschnelltest durchführen wollten, räumte der Lohmarer den Konsum von Amphetaminen ein. Auf der Polizeiwache in Siegburg musste der 30-Jährige eine Blutprobe abgeben. Die Weiterfahrt mit dem Kleintransporter wurde ihm untersagt. Das Fahren unter Drogeneinfluss bleibt aber nicht das einzige Problem für den Lohmarer. In seinem Auto fanden die Beamten eine Schreckschusspistole der Marke Smith&Wesson, für die er keinen Waffenschein besitzt und in seiner Jackentasche ein Behältnis mit vermutlichen Drogen. Die Waffe und die geringe Menge Drogen wurden sichergestellt. Zu dem Verfahren wegen des Verkehrsdeliktes gesellt sich ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz und gegen das Betäubungsmittelgesetz. (Bi)



Lohmar - In der Zeit zwischen Sonntagabend (03.12.2017) und Montagmorgen (04.12.2017) ist in Lohmar-Heppenberg ein VW-Multivan, Typ T5 in grau, gestohlen worden. Der Eigentümer hatte den Wagen am Abend gegen 20.15 Uhr vor seiner Garage "In den Weingärten" abgestellt. Am nächsten Morgen stellte er den Diebstahl fest. Spuren hatten die Täter nicht hinterlassen. Das Familienauto mit dem amtlichen Kennzeichen SU-YJ #### hat einen Wert von rund 10000,- Euro. Hinweise zur Tat oder zum Verbleib des Wagens nimmt die Polizei in Siegburg unter der Rufnummer 02241 541-3121 entgegen. (Bi)



Am Samstag (02.12.2017) erschien auf der Siegburger Polizeiwache ein 86-jähriger Siegburger in Begleitung einer Angehörigen.

Dem 86-Jährigen war ein angebliches Schreiben des obersten Gerichtshofes in Istanbul zugestellt worden. Darin werden dem Senior mehrere schwere Straftaten, wie z.B. Verbreitung von Kinderpornografie vorgeworfen.
Diese Vorwürfe seien durch das Bundeskriminalamt widerlegt worden und der Siegburger soll nun 12500,- Euro Kaution hinterlegen, welche er nach seinem Freispruch zurückerhalte.

Das Schreiben wirkt auf den ersten Blick durch seine Stempel und Unterschriften wie ein offizielles Schreiben. Die Glaubwürdigkeit des Briefes hält aber einer näheren Betrachtung des Inhaltes nicht stand. Der zitierte Einsatzleiter des Bundeskriminalamtes ist nicht existent. Auch die Telefonnummer des BKA in Berlin ist nicht korrekt. In einem mitgeschickten Beiblatt wird dem Siegburger die Möglichkeit geboten, ein vorgefertigtes Fax zur Entbindung der Schweigepflicht zu versenden.

Nach ersten Ermittlungen ist die Vorwahl der Faxnummer 032 eine Ortsunabhängige Vorwahl und kann zu teuren Mobilrufnummer, auch ins Ausland, umgeleitet werden. Dadurch können hohe Kosten für den Anrufer entstehen.

Der Senior ist auf das Schreiben nicht eingegangen, dadurch ist ihm kein Schaden entstanden.
Die Polizei in Siegburg ermittelt nun wegen des Betrugsversuches und möglicher Urkundenfälschung.

Die Polizei rät: Sollten Sie einen behördlichen Brief erhalten und haben Zweifel an der Echtheit, ziehen Sie Familie oder Freunde hinzu. Ein einfaches Telefonat mit der Behörde, dem Gericht, dem Rechtsanwalt oder wer sonst Forderungen an Sie stellt, bringt schnell Licht ins Dunkle. Suchen Sie die zentrale Rufnummer der Behörde selbst aus dem Telefonbuch heraus. Schildern Sie dort ihr Anliegen und lassen Sie sich mit dem Sachbearbeiter verbinden. Nutzen Sie nicht die vorgegebenen Telefonnummern! Geben Sie am Telefon keine persönlichen Daten, wie z.B. die Bankverbindung heraus! Sollten Sie weiterhin Zweifel haben, verständigen Sie die Polizei!



Siegburg - MOTIV bedeutet im polizeilichen Sprachgebrauch: "Mobile Täter im Visier" und ist ein zentraler Baustein bei der Bekämpfung des Wohnungseinbruchs. Immer mehr Täter sind bandenmäßig organisiert, schlagen schnell zu und begehen in kurzer Zeit viele Taten in verschiedenen Städten.

Aus diesem Grund führt die Polizei Rhein-Sieg regelmäßige Großkontrollen durch. An vier Kontrollstellen in Sankt Augustin, Lohmar, Troisdorf und Siegburg waren gestern (21.11.2017) zwei Gruppen des Siegburger Verkehrsdienst im Einsatz. Ziel der Verkehrskontrollen war: mögliche Einbrecher zu erkennen und festzunehmen, daneben aber auch wichtige Erkenntnisse über deren Reisewege und Verhalten zu gewinnen.

Einen Einbrecher konnten die eingesetzten Kolleginnen und Kollegen gestern leider nicht fassen. Aber untätig waren sich trotzdem nicht:

An der Kontrollstelle in Troisdorf wurde ein 28-jähriger Troisdorfer mit einem Mercedes-Cabriolet angehalten. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der junge Mann keinen gültigen Führerschein hat und bereits mehrfach wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis aufgefallen war. Die Beamten zogen daraufhin die Fahrzeugschlüssel zur Gefahrenabwehr ein. Ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurde eingeleitet. Auch der Fahrzeughalter wird sich im Strafverfahren verantworten müssen, da er das Fahrzeug zur Verfügung gestellt hatte. An der gleichen Kontrollstelle wurde ein 33-jähriger Troisdorfer mit einem VW Golf angehalten. Der Troisdorfer zeigte Anzeichen für den Genuss von Betäubungsmitteln. Ein Drogenschnelltest reagierte positiv auf Cannabis und Amphetamine. Im Krankenhaus musste der 33-Jährige eine Blutprobe abgeben. Bis zur völligen Ausnüchterung darf er keine führerscheinpflichtigen Fahrzeuge mehr führen. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet.

An der Siegburger Kontrollstelle fuhr gegen Mittag ein 31-jähriger Siegburger in einem Ford Fiesta vor. Während der Kontrolle kam den Beamten der Verdacht, dass der Siegburger unter dem Einfluss von Drogen stehen könnte. Mit dem Vorwurf konfrontiert, räumte der 31-Jährige den Konsum ein und gab zusätzlich an, nicht im Besitz eines Führerscheins zu sein und auch nie einen besessen zu haben. Auch die Kennzeichen am Fahrzeug wirkten ungwöhnlich und mussten genauer überprüft werden. Hier stellte sich heraus, dass es sich um sogenannte Kennzeichendoubletten handelte. Von einem ordnungsgemäß zugelassenen anderen Fahrzeug war einfach ein zweites Paar Autokennzeichen angefertigt worden. Die entsprechenden amtlichen Siegel auf den Blechschildern waren gefälscht. Der Siegburger wurde zur Polizeiwache gebracht, sein Auto sichergestellt. Eine Ärztin entnahm dem 31-Jährigen eine Blutprobe. Er muss sich nun vor Gericht für das Fahren ohne Fahrerlaubnis unter Betäubungsmitteleinfluss, für das Fahren mit einem nichtzugelassen PKW und wegen Urkundenfälschung verantworten. Auch seinen Eltern droht ein Ermittlungsverfahren, da der Verdacht besteht, dass sie ihm das Auto überlassen hatten, obwohl sie wussten, dass der Sohn keinen Führerschein besitzt.

Auch in Lohmar ging den Polizisten ein Drogensünder am Steuer in Netz. Ein 23-Jähriger aus Neunkirchen-Seelscheid wurde kontrolliert und zeigte Anzeichen für einen Rausch. Der durchgeführte Drogenschnelltest reagierte bei dem jungen Ford-Fahrer positiv auf Cannabis. Er gab eine Blutprobe auf der Polizeiwache ab und darf bis auf weiteres kein Auto mehr fahren. Die Beamten legten zudem eine Anzeige gegen den 23-Jährigen vor. An den Kontrollstellen wurden zudem noch eine Vielzahl anderer Verkehrsverstöße wie die Handynutzung am Steuer oder die Missachtung der Gurtpflicht festgestellt.

Alle Verstöße wurden konsequent geahndet. Weitere Großkontrollen der Polizei Rhein-Sieg im Rahmen der Aktion MOTIV sind geplant. (Bi)



Lohmar - Eine Mitarbeiterin eines Supermarktes an der Lohmarer Hauptstraße beobachtete gestern (20.11.2017) gegen 11.00 Uhr mehrere Personen, die sich im Geschäft verdächtig verhielten. Während die Zeugin die Verdächtigen weiter beobachtete, wurde die Polizei alarmiert. Die mutmaßlichen Ladendiebe bemerkten, dass sie beobachtet wurden und verließen den Markt. Sie gingen zu ihrem Fahrzeug zurück, wo sie von den eingetroffenen Polizisten bereits in Empfang genommen wurden. Im Auto der drei Männer im Alter von 30, 31 und 39 Jahren fanden die Beamten mehr als zehn Flaschen Whiskey, mehrere Tabakdosen und einige Blister mit Rasierklingen, deren Herkunft die aus Georgien stammenden Verdächtigen nicht schlüssig erklären konnten. Sie wurden vorläufig wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Bandendiebstahls festgenommen und zur Polizeiwache gebracht. Die mutmaßliche Beute, an der teilweise Spuren vom Entfernen der Diebstahlssicherung erkennbar war, stellten die Polizisten sicher. Nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Ermittlungen wurden die Männer einem Haftrichter vorgeführt. Das Ergebnis der Haftprüfung steht noch aus. (Bi)



Lohmar - Am Dienstag (14.11.2017) gegen 18.30 Uhr fuhr ein 73-jähriger Autofahrer aus Siegburg mit seinem schwarzen Ford auf der Bundesstraße 484 in Richtung Lohmar-Ort. An der Kreuzung zur Bundesstraße 507/ Landstraße 288 bemerkte der Siegburger, dass er sich mit seinem Auto auf der falschen Richtungsfahrbahn befand, da er auf die Autobahn A3 in Richtung Frankfurt fahren wollte. Er wechselte nach links auf die entsprechende Fahrspur, offensichtlich ohne auf den von hinten folgenden Verkehr zu achten. Dabei kollidierte sein Ford mit dem Wagen einer 64-jährigen Frau aus Urbach. Der graue Toyota der Fahrerin prallte gegen den Mast der Ampelanlage. Dabei wurde die 64-Jährige leicht verletzt und musste im Rettungswagen erstversorgt werden. Anschließend kam die Verletzte in ein Krankenhaus. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf rund 6500,- Euro geschätzt. (Bi)



Lohmar - Am 11.11.2017 gegen 17:00 Uhr beobachteten Mitarbeiter einer Tankstelle an der Lohmarer Hauptstraße zwei Männer und eine Frau, die im Tankstellenshop in der Vergangenheit bereits wegen Ladendiebstählen in Verdacht geraten waren. Auch diesmal versuchten die Männer das Tankstellenpersonal an der Kasse abzulenken, während die Frau Waren aus den Regalen einsteckte. Als die Verdächtige von Mitarbeitern angesprochen wurde, flüchteten die Männer aus dem Geschäft. Die mutmaßliche Mittäterin konnte allerdings bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Die Angestellten konnten noch beobachten, wie die Flüchtigen in einen grauen Peugeot mit rumänischen Kennzeichen stiegen und davon fuhren. Die 26-jährige Verdächtige ohne Wohnsitz in Deutschland hatte offenbar Pflegeartikel und Getränkedosen im Wert von rund 70,- Euro stehlen wollen und im hinteren Teil des Shops für den richtigen Moment bereit gelegt. Sie wurde wegen des Verdachts des Bandendiebstahls vorläufig festgenommen. Die Fahndung nach den flüchtigen Mittätern im Peugeot verlief ohne Erfolg. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die 26-jährige in Absprache mit der Staatsanwaltschaft entlassen.(Ri)



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